10 Juli INTERVALLFASTEN – DA GIBT ES BESSERE METHODEN
Nebenwirkungen und Risiken des Intervallfastens
Klingt zunächst super, ist aber nicht frei von Risiken. Lange Fastenfenster signalisieren dem Körper „Gefahr“ und „Notstand“. Entsprechend verschieden reagieren auch unterschiedliche Personengruppen auf lange Fastenperioden.
- Verlust von Muskelmasse: In Hungerphasen greift der Körper nicht nur auf Fett-, sondern auch auf Eiweißreserven in der Muskulatur zurück. Das führt dazu, das vermehrt Muskelmasse abgebaut wird. Die Folge: Man verbrennt weniger Kalorien und kann weniger essen. Auf Dauer ein Teufelskreis
- Kreislaufprobleme, Migräne, Gereiztheit: Der niedrige Blutzuckerspiegel kann zu Kreislaufproblemen und Stimmungsschwankungen bis hin zu Migräne führen. Auch Konzentrationsprobleme können durch das Fasten bedingt werden.
- Durchschlafen klappt nicht mehr ? Durch Hunger und den in „Alarmbereitschaft“ stehenden Körper.
- Haarausfall, brüchige Nägel, fahle Haut: Bei unzureichender Nährstoffaufnahme in den Fastenfenstern.
Warum Intervallfasten für Frauen kritisch ist
Frauen reagieren auf Hungerperioden deutlich empfindlicher als Männer. Evolutionsbiologisch betrachtet steht die Fortpflanzung nämlich an erster Stelle – ein Umstand, der in Zeiten von Nahrungsentzug nicht stattfinden kann. Der Körper schaltet in den sogenannten Überlebensmodus um, wodurch Stresshormone vermehrt freigesetzt werden und die Produktion der Geschlechtshormone FSH , Östrogene und Progerteron gedrosselt wird. Zudem werden mehr Hungerhormone ausgeschüttet und der Stoffwechsel heruntergefahren.
Die kurzfristigen Folgen können ein unregelmäßiger Zyklus oder das vollständige Ausbleiben der Periode, Haarausfall, Gewichtszunahme und Hautunreinheiten sein. Langfristig kann der Hormonmangel zu Unfruchtbarkeit führen.
TIPP FÜR EUCH:
- 16:8: 16 Stunden wird gefastet (z.B. von 18 Uhr bis 10 Uhr), innerhalb von 8 Stunden darf gegessen werden. (z.B. zwischen 10 Uhr und 18 Uhr)
- 5:2: an 5 Tagen der Woche wird normal gegessen, an 2 Tagen wird die Kalorienaufnahme drastisch reduziert.
- 1:1: Fastentage und Essenstage wechseln sich ab. Am Fastentag werden lediglich 25 Prozent der üblichen Kalorienmenge aufgenommen.
- Dinner Cancelling: an 2 bis 3 Abenden pro Woche wird auf das Abendessen verzichtet.
- LASST EUCH GERNE BERATEN, ES GIBT VIELE WEGE UND NICHT NUR EINER FÜHRT ZUM ZIEL.